Shotokan-Karate  

   

Die Bedeutung

Karate bedeutet so viel wie "leere Hand" und ist eine waffenlose Selbstverteidigung. Hauptprogramm des Trainierenden sind Schläge, Tritt, Abwehr, Hebelgriffe und Würfe, aber auch die Traditionen dieser Kampfkunst.

Das Word Karate ist die Kombination aus zwei japanischen Ausdrücken: "Kara"- bedeutet leer und "-te" meint Hand. Es verweist auf das Kämpfen ohne Waffen. Manchmal wird der Begriff "-do" hinzugefügt, was soviel wie "der Weg oder die Art und Weise" bedeutet. Das Ergebnis ist "Karate-Do – Weg der leeren Hand". Dies soll heissen: Karate ist eine Lebenseinstellung, die weit über Selbstverteidigung hinausgeht.

Der Gründer von Shotokan Karate Gichin Funakoshi sagte mal, unser Geist und unsere Technik werden eins in wahrem Karate. Unser Ziel ist es, unsere physische Technik zum klaren Ausdruck unseres Willens werden zu lassen und die Schärfe unseres Verstandes zu verbessern indem wir das Wesen der Technik verstehen. In dem wir an unseren Karate Fähigkeiten feilen, feilen wir auch an unserem Geist und Verstand. Auf diese Art und Weise wird Karate zu einer Lebenseinstellung, mit der wir versuchen starke Persönlichkeiten, aber auch glückliche und friedliche Menschen zu werden.

Erfolgreiche Prüfung im Shotokan Karate

Die Budogemeinschaft Schwerte '61 e.V. ist stolz auf Ihre Schützlinge aus der Shotokan Karate Abteilung. Die noch junge Abteilung erfreut sich über steigenden Zuwachs und kann somit bereits die zweite Prüfung, seit Bestehen, ausrichten. Karate ist die weltweit verbreitetste Stilrichtung der japanischen Kampfkunst, welche sich mit wirkungsvoller Selbstverteidigung beschäftigt. Wie gut die schwerter Sportler die Verteidigung beherrschen, konnten Sie in der angesetzten Prüfung unter Beweis stellen. Vor der eigentlichen Prüfung wurde ein Lehrgang abgehalten, hier wurden Details vertieft und letzte Fragen mit der Prüfungskommission geklärt. Das Komitee bestand aus dem Gastprüfer Marcus Haack (4. Dan) vom Shotokan Karate Dojo Bushido Hagen e.V. und dem Trainer Faik Ugurluel (4. Dan). Im Karate wird mit dem Kihon die Grundlage an Schlag und Fußtechniken vereint. Hiermit ist es möglich im Kampf (jap. Kumite) durch „Begegnung der Hände“ zu bestehen.

Das Training

Im Karate gibt es verschiedene Trainingsprogramme. Trainiert werden neben den immer wieder geforderten Grundtechniken wie Zuki (Schlag/Stoß), Tritte, Grundstellung, auch Ausdauertraining (z.B. Springen in Kampfhaltung über einige Minuten), Dojo-Kämpfe oder Kata-(Bunkai) Übungen. Gerade die Katas haben alle eine Geschichte, z.B. trainiert man den Verlauf eines Kampfes auf einem kleinen Boot. Entsprechend kurz oder lang werden diese Übungen dann ausgeführt.

Mit zunehmender Graduierung Trainingsübungen und Kataanzahl. Gerade das Training ist immer wieder der Hauptgrund wieso diese Kampfkunst viele Mitglieder recht früh wieder verliert. Die Anwender erhoffen sich schnelle Erfolge und viele Kämpfe. Möglichst möchte man sofort den schwarzen Gurt erhalten. Wie so oft ist Karate eine Lebenseinstellung und das Folgetraining baut auf das Anfängertraining auf.

Typisch für das Karate ist auch der Kampfschrei, das Kiai, wobei der Schüler nicht direkt Kiai schreien sollte, was man jedoch in Dojos sehr oft hört. Wie der Kampfschrei aussieht ist für Jedermann anders. Ebenso typisch ist die Verbeugung wenn man das Dojo betritt oder verlässt, wie auch die Verbeugung vor einem Kampf oder Kata. Das ist zurückzuführen auf die Regel des Karate, welche ursprünglich die geistige Reife belegen sollte. Deren erste Regel lautet „Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt“.

In vielen Dojos werden auch sogenannte Dojo-Kämpfe ausgeführt. Dabei werden Schüler als Ringecken genutzt und Gürtel von Hand zu Hand als Begrenzung. Somit hat man einen kleinen Übungsring. Die Dojo-Kämpfe sind oft Übungen für Kumite-Veranstaltungen. Trainiert und gekämpft wird in Karate-Gi, dem klassischen Anzug, welcher in der Regel aus Hose und Oberteil besteht. Es gibt auch schwarze, rote oder andersfarbige Kleidung, welche jedoch in den meisten Dojos nicht erlaubt sind. Ebenso wenig wird der Leistungsstand an der Kleidung ausgemacht. Unterschieden wird dabei noch in der Stärke des Gi. Ähnlich dem Judo werden die Anzüge mit unterschiedlicher Stärke getragen. Nach jedem Abschnitt gibt es eine Prüfung, welche den aktuellen Leistungstand besiegeln soll.

   

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